Willi Wachtendonk fängt die Schönheit des Augenblicks mit der Kamera ein

„Erzgebirge“ – Fotografie von Willi Wachtendonk

„Erzgebirge“ – Fotografie von Willi Wachtendonk

Wer das Altenkrankenheim Kupferdreh bewohnt oder besucht, kann seit Anfang August bewundern, wie gelungen der technische Leiter des Hauses, Willi Wachtendonk, „Momente des Glücks und Schönheiten des Augenblicks“ festgehalten hat.
„Das bedeutet nämlich Fotografieren für mich“, erklärt der freundliche Fotograf. Hobbyfotograf möchte ihn die Frühaufsteherin wirklich nicht nennen. Wenn er nicht schon einen Beruf hätte, könnte er problemlos eine Profession daraus machen. Eine Kunst ist es auf jeden Fall.

Kein großer Redner – aber ein ausgezeichneter Fotograf!

„Ich bin kein großer Redner“, stellt er gleich zu Beginn unseres Gespräches klar. Wie läuft es denn mit seiner Ausstellung? „Die Resonanz ist sehr positiv, da hätte ich gar nicht mit gerechnet“, wundert er sich, doch da steht er allein auf weiter Flur, denn wer die Aufnahmen sieht, der wundert sich kein bisschen! Ja, selbst schuld, lieber Herr Wachtendonk, wenn Sie jetzt so viele begeisterte E-Mails erhalten. Er selbst hat Spaß daran, dass die Bewohner des Hauses sich an seinen Bildern freuen.
Schon lange fotografiert der verheiratete Vater einer Tochter und Großvater eines Enkelkindes. Seit drei Jahren geht er es etwas professioneller an. Und welche Bilder sind ihm am liebsten? „Ich bin ein so genannter Landschaftsfotograf“, erläutert Willi Wachtendonk. „Wo ich gerade bin, am Wasser, in den Bergen – meine Kamera ist natürlich immer dabei.“

Per Motorrad zum Motiv

Wie praktisch, dass der Herr über die Haustechnik des St. Josef-Krankenhauses und des Altenkrankenheims St. Josef nicht nur gerne fotografiert, sondern auch leidenschaftlicher Motorradfahrer ist – „seit dem 41. Lebensjahr“, lacht er. Klar, dass ihm auf seinen Touren, die er einmal jährlich unternimmt, unendlich viele Motive begegnen. Zurzeit fährt er übrigens eine Honda CB 1000.
„Wenn drei Leute das Gleiche fotografieren, dann kommen drei verschiedene Fotos dabei heraus; jeder hat seine eigene Art. Eine besonders gute hat, wie wir sehen, Willi Wachtendonk – dazu gehört natürlich auch das „Auge für Motive.“ Was nutzt die ganze Technik, wenn man nicht weiß, welcher Augenblick ein besonders schöner ist! Der Motorrad fahrende Fotokünstler weiß es.

Und schreiben kann er auch noch

Der vielseitig begabte Mann, der in diesem Jahr seinen sechzigsten Geburtstag feiern wird, hat auch noch ein Talent für Worte: Jedes Bild bekommt einen Titel. Und ein Büchlein, das außer seinen Fotos Texte von ihm selbst und von einigen anderen Autoren – von seinem Großvater Heinrich Köster bis zu Friedrich Nietzsche – enthält, hat er seiner Enkelin gewidmet.

Neue Seh-Lust auf den Baldeneysee

Eines liegt Willi Wachtendonk noch am Herzen: Die Schönheiten unseres Landes hervorzuheben – sei es die Ostsee oder der Baldeneysee, den er gerne so zeigt, wie man ihn noch nicht gesehen hat. Der Frühaufsteher wünscht Ihnen viele weitere inspirierende Fotoreisen – ob in die Dolomiten oder ins Ruhrtal!

Aus dem „Kleinen Begleiter auf dem Weg deines Lebens“:

Das Schönste an einer Freundschaft ist nicht die ausgestreckte Hand, sondern das Gefühl, jemanden zu haben, der an einen glaubt. Willi Wachtendonk

pgs

Willi Wachtendonks Fotografien sind noch bis Dezember 2011 im Altenkrankenheim St. Josef während der Öffnungszeiten der Cafeteria zu sehen: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 12.30 bis 18 Uhr.

Ganz privat
Lieblingsmusik: breit gefächert
Lieblingsfarbe: Grün und Blau
Lieblingsessen: Italienisch
Hobbys: Fotografieren, Motorrad fahren, Schreiben
schönster Urlaub:    die See, besonders die Ostsee – und die Berge fürs Motorrad
beste Eigenschaften: keine Angabe