[ Portrait von Patrick Schröer, Leiter der 2. Hauptstelle der GENO BANK ESSEN in Burgaltendorf. ]

Passt. Patrick Schröer und die GENO BANK ESSEN

Patrick Schröer

Patrick Schröer

Wer das „Reich“ von Patrick Schröer­ und seinen Mitarbeitern betritt, fühlt sich sofort wahrgenommen und wertgeschätzt. Hier wartet kein Kunde, bis jemand auf ihn aufmerksam wird – im Gegenteil, ein ausgesprochen herzliches Team nimmt jeden, der die ebenso freundlichen Räume an der Hauptstraße 3 in Essen-Burgaltendorf betritt, sofort in Empfang und heißt ihn willkommen.
Die „Frühaufsteherin“ staunt, als sie später im Gespräch erfährt, dass das kein Zufall war, sondern ganz normaler Dienst am Kunden. Und der fängt eben schon bei der Begrüßung an – ob Bankkunde, ob Redakteurin.

Marketing beginnt beim Menschen

Für Patrick Schröer ist Kundenfreundlichkeit Chefsache. Kein Wunder: Wer sie so vorlebt, hat auch ein fähiges und aufgeschlossenes Team. Und für Patrick Schröer, Leiter der 2. Hauptstelle der GENO BANK ESSEN in Burgaltendorf, ist es natürlich kein Geheimnis, dass Marketing beim Menschen beginnt.
Doch für mich steht heute Patrick Schröer selbst im Mittelpunkt. Nicht allzu weit von seinem jetzigen Einsatzort entfernt kam er 1976 zur Welt: In Kupferdreh, wo er die ersten drei Lebensjahre verbrachte. Die nächste Station war die Hattinger Winzermark; zur Grundschule ging er ins Nachbardorf Niederwenigern. Lieber Herr Schröer, da hatten Sie, ohne es zu wissen, schon früh etwas mit Ihrem heutigen „Tatort“ gemeinsam: In Niederwenigern wurde schließlich „Ihre“ Bank gegründet.

Ein Hattinger Essener

„In den benachbarten Essener Stadtteilen hatte ich schon immer Freunde“, erzählt der sympathische Vater von Louis, zwei Jahre, und Mila, acht Monate. „Und bis zur letzten Saison war ich im SUS Niederbonsfeld seit meinem neunten Lebensjahr aktiv im Fußball.“ Dieser Hattinger Verein profitiert zum Glück immer noch von Patrick Schröers vielseitigen Talenten: Seit 2010 ist er dort im Vorstand und leitet die Fußball-Abteilung.

Schuld war nur das Praktikum

Und wie kamen nun Patrick Schröer und die GENO BANK ESSEN zusammen? „Ich machte als Schüler der Helene-Lange-Realschule in Steele ein Praktikum in Überruhr.“ Der junge Patrick nutzte die drei Wochen, um einen guten Eindruck zu hinterlassen: Bitte bewerben Sie sich doch, hieß es anschließend. Es folgten Ferien­einsätze, zum Beispiel während der „heißen Phase der Freistellungsaufträge“, wie Patrick Schröer sich lachend erinnert. „Ich konnte dort unheimlich viel lernen und auch schon selbst Kunden bedienen.“

Zivildienst und Studium

Im August 1993 ging es dann endlich richtig mit seiner Ausbildung los. Der „fertige“ Bankkaufmann arbeitete ein Jahr im Service und Kassenbereich. Eine ganz andere Richtung gab dann der Zivildienst vor: Im Krankenhaus Niederwenigern im technischen Dienst. „Was viel Fahrdienst bedeutete“, denkt Patrick Schröer zurück.
Doch wer schon viel weiß, will meistens noch mehr wissen: Das gilt auch für Patrick Schröer, der schon kurz nach der Ausbildung ein berufsbegleitendes Studium an der VWA Essen angefangen und während des Zivildienstes fortgesetzt hatte. Wieder in seinem Heimathafen Überruhr, beriet Patrick Schröer Kunden und wurde im Oktober 2000 Betriebswirt der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie.

Angekommen in Burgaltendorf

„Mit diesem Hintergrund kann ich die Sicht der Kunden viel besser verstehen, wir betreuen ja auch viele Selbstständige“, erläutert Patrick Schröer, der damalige Team-Leiter, der im Juli 2001 Geschäftsstellenleiter Überruhr wurde. Nach Einsätzen in Steele, Freisenbruch und der Innenstadt leitet er nun seit 2009 die 2. Hauptstelle der GENO BANK ESSEN in Burgaltendorf.
„Den Kunden direkt zu betreuen, das ist das Schöne an meiner Arbeit“, findet Patrick Schröer, und die Freude daran strahlt er auch aus. „Es ist sehr vielseitig, wir begleiten Private, Firmen, Selbstständige – langweilig wird es nie!“ Wie gut für Sie und Ihr Institut, dass es „passt“. Wozu so ein Schülerpraktikum doch gut sein kann …
„Wir haben sehr fähige Mitarbeiter vor Ort“, weist Patrick Schröer auf diejenigen hin, die zum Erfolg beitragen. Er selbst ist als Filialleiter natürlich auch so eine Art Coach seiner Mitarbeiter. Die sind naturgemäß ebenso unterschiedlich wie die Kunden – hier wie dort sind immer individuelle Lösungen gefragt. Und das schon seit einer ganzen Weile:

125 Jahre – Gutes tun für 125.000 Euro

Die GENO BANK ESSEN wurde in diesem Jahr stolze 125 Jahre alt. Am Erfolg der Bank sollten, so entschied der Vorstand, Essener Bürger und Vereine teilhaben. Deshalb hat die GENO BANK 125.000 Euro für soziale und gesellschaftliche Projekte gestiftet – tausend Euro für jedes Jahr seit ihrem Bestehen. In Burgaltendorf wurde der Marktplatz renoviert (wir berichteten). Am Wettbewerb „Jugend und Bildung“ beteiligten sich zahlreiche Vereine und Organisationen. Projekte, die sich um Jugend- und Bildungsarbeit kümmern, freuten sich über finanzielle Zuwendungen – vom Rollstuhl-Sportverein über sozial benachteiligte Musiktalente bis zu Integrationsprojekten. Eine Genossenschaft denkt eben an die Bürger, keine Frage.

Modernste Technik ganz persönlich

Wir kommen noch einmal auf den netten Empfang zurück; Patrick Schröer erklärt das Konzept: „Jeder hat einen festen Ansprechpartner, wir setzen auf die Verbindung modernster Technik mit persönlicher Betreuung. Soeben wurde die letzte Geschäftsstelle renoviert; die Kunden bestätigen uns, wie schön sie das finden.“ So macht natürlich auch das Arbeiten mehr Spaß. Und der Kunde weiß es zu würdigen, dass er von ausgebildeten Bankkaufleuten „an die Hand genommen“ wird, und das von Anfang an.

Die Familie GENO BANK ESSEN

„Das System der Genossenschaft bedeutet ja auch, dass Kunden, Mitarbeiter und Mitglieder zusammen eine Art Familie bilden“, ist Patrick Schröer überzeugt. „Und auch wenn wir einmal ein Vorhaben nicht begleiten können, gibt es bei uns nicht einfach ein ‚Nein‘, sondern einen Dialog.“ Das will die GENO BANK ESSEN bewahren, auch wenn die Zeiten seit der Gründung in Niederwenigern-Dumberg, wie es damals hieß, völlig anders geworden sind: Dass die Kunden sich wohlfühlen bei „ihrer“ Bank, ist einfach zeitlos.

Patrick Schröers private Filiale

Bei aller Arbeit am Kunden und Kollegen hat auch ein Filialleiter ein Privatleben. Die ganz private Filiale von Patrick Schröer und Nina liegt in Nierenhof. Nina ist keine Bankerin, sondern gelernte Speditionskauffrau und dank Zusatzstudium Diplom-Kauffrau FH. Ihr Metier ist die Mode-Logistik, doch zurzeit sind die vielen Dienstreisen und die Betreuung ihrer in ganz Deutschland verteilten Mitarbeiter ein wenig in den Hintergrund geraten: Ihre Logistikleistung dreht sich augenblicklich in der Hauptsache um Louis und Mila.
Was wünscht sich Patrick Schröer privat? Eigentlich ist er wunschlos glücklich mit seinen zwei gesunden Kindern und seinem Beruf. So soll es auch bleiben, und „seine“ Bank will er weiterhin erfolgreich mit entwickeln.
Der Frühaufsteher wünscht Patrick Schröer, dass er beruflich und privat glücklich und zufrieden bleibt – und der GENO BANK ESSEN mindestens 125 weitere erlebnis- und ertragsreiche Jahre!

pgs

Für Kupferdreher Kunden
Eine elektronische „Filiale“ ist der Bankautomat im Foyer des St. Josef-Krankenhauses in Kupferdreh am Heidbergweg, der rund um die Uhr für seine Kunden da ist.

Info
Patrick Schröer und sein Team empfangen Sie gerne in seiner Filiale der GENO BANK ESSEN: Alte Hauptstraße 3, 45289 Essen, Telefon 0201/56031000, Fax 0201/56031050. Per E-Mail und Internet erreicht man die Bank natürlich auch: info@genobank.de,  www.genobank.de. Öffnungszeiten in Burgaltendorf: Montag bis Freitag von 8.30 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr; Donnerstag: 8.30 bis 13 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr – weitere Termine nach Vereinbarung.

Ganz privat
Lieblingsmusik: Schlager
Lieblingsfarbe: Blau
Lieblingsessen: Polenta mit Champignons und Käse
Hobbys: Die Familie, Fußball, Laufen
schönster Urlaub: Südfrankreich und Südtirol – die spezielle Familien-Kombination
beste Eigenschaften: Zuverlässig, ausdauernd