[ Portrait von Benjamin Struwe, Juniorchef von EDEKA in Kupferdreh. ]
Alles frisch
Benjamin Struwe
Schon nach kurzer Zeit ist die „Frühaufsteherin“ versucht, Herrn Struwe mit Herrn Edeka anzusprechen, so sehr ist der Kupferdreher Lebensmittelkaufmann Benjamin Struwe, Jahrgang 1983, mit seiner Marke verbunden.
Die Werbespots rund um den Slogan „Wir lieben Lebensmittel“ kennen wir ja alle – wer in diesem Laden Kunde oder, wie ich heute, in redaktioneller Mission unterwegs ist, der merkt schnell, dass Benjamin Struwe und sein Team diese Worte täglich mit Leben füllen.
„Ich bin in die Edeka-Welt regelrecht hineingewachsen“, erzählt der Lebensmittel-Liebhaber. „Seit ich denken kann, arbeitet mein Vater für Edeka, zuerst als Bezirksleiter, dann hier vor Ort mit dem Geschäft.“ Den jungen Benjamin nahm er häufig mit zur Inventur oder zu etwas aufregenderen Einsätzen mit der Polizei bei nächtlichen Fehlalarmen. Der fand das alles spannend – ein idealer Einstieg. Ein anderer Berufsweg kam für Benjamin Struwe gar nicht erst in die Tüte.
In die Edeka-Welt hineingewachsen
„Schon während der Schulzeit habe ich hier ausgeholfen. Die Ausbildung absolvierte ich dann bei einem befreundeten Edekaner, der in Holsterhausen zwei Märkte betreibt.“ Der angehende Einzelhandelskaufmann lernte alles, was es zu seinem Lieblingsthema Lebensmittel zu lernen gab, und war schon in der Lehrzeit für die Fischtheke so gut wie alleine zuständig. Doch natürlich mussten sie den einsatzfreudigen jungen Mann wieder hergeben – Kupferdreh wartete schließlich auf ihn:
„Mein Vater hat den Standort als Bezirksleiter der Edeka 1984 gegründet und 1998 übernommen. Er hat ihn laufend modernisiert, damit er für die Kunden attraktiv bleibt. Im Juni haben wir umgebaut.“ Benjamin selbst übernahm nach und nach immer mehr Verantwortung. Was zeichnet den Kupferdreher Laden aus?
Ein starkes Team im Kundeneinsatz
„Wir setzen uns von unseren Mitbewerbern durch persönliche Beratung ab“, freut sich Benjamin Struwe. Das 27-köpfige Team versorgt die Kunden nicht nur mit frischen Lebensmitteln. „Viele sind froh, wenn sie mit uns sprechen können“, weiß Herr Struwe junior. Mit den Menschen umzugehen, für jeden das richtige Fingerspitzengefühl zu entwickeln ist das, was ihm an seinem Beruf besonders viel Spaß macht. „Dafür nehmen wir uns gerne Zeit“, betont er. Die meisten Kunden sind Stammkunden. „Und wer uns noch nicht kennt, den laden wir herzlich ein, sich mit uns auf die erlebnisreiche Welt der Lebensmittel einzulassen, die immer wieder neue Entwicklungen mit sich bringt. Dafür geben wir alles, Tag für Tag.“ An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle Mitarbeiter!
Edeka ist ein Top-Partner
Wer für seine Kunden ein guter Partner ist, braucht selbst einen solchen an seiner Seite – ganz wichtig ist die Weiterbildung. Und dafür ist Edeka ideal: „Von der Warenkunde zu den einzelnen Gruppen wie Obst und Gemüse, Wein, Molkereiprodukte, Öle und Fette, an denen man schon in der Ausbildung teilnehmen kann, bis zu weiterführenden Marktmanagement-Qualifizierungs-Programmen in Sachen Teamentwicklung, BWL, Personalführung – Edeka liebt nicht nur Lebensmittel, sondern das gesamte Know-how, das damit verbunden ist.
„Bereits die Lehrzeit umfasst nicht nur das duale System aus Lehrbetrieb und Berufsschule. Bei Edeka kommt noch eine dritte Säule in Form von Workshops hinzu“, begeistert sich Benjamin Struwe für das System. „Ich habe davon sehr profitiert.“ Das gilt auch für Ihre Kunden, lieber Herr Struwe!
Ein Tag im Leben eines Edekaners
„Meiner beginnt zusammen mit dem Filialleiter beim Obst und Gemüse“, erfahre ich. Weiter geht es dann mit administrativen Dingen, beispielsweise Bestellungen, Preispflege und Rechnungskontrollen. Sein Vater verantwortet Weine und Spirituosen, er selbst die übrigen Getränke, leitet das Personal an, organisiert, was zu organisieren ist.
„Ich habe eigentlich zwei Stellen“, erklärt Benjamin Struwe. „Als Stellvertretender Marktleiter kümmere ich mich eher um das Tagesgeschäft. Geschäftsführer bin ich gemeinsam mit meinem Vater – da geht es ums Planen, Auswerten, die Sortimentspflege und viele weitere Managementaufgaben.“
Anfang des Jahres kommt ein weiterer Titel hinzu. Da wird Benjamin Struwe seine letzten Prüfungen zum Handelsfachwirt ablegen – wichtiges Rüstzeug, um einen Markt zu leiten und in betriebswirtschaftlicher Hinsicht gut aufgestellt zu sein.
Ausgesprochen vielseitig: Edeka als Ausbildungsbetrieb
Wer selbst gut ausgebildet wurde, will sein Wissen gerne weitergeben. Benjamin Struwe besitzt auch einen Ausbilderschein und hat einen Fragenkatalog entwickelt, den er mit seinen Auszubildenden gemeinsam bespricht. „Übrigens ist der Einzelhandel der größte Arbeitgeber“, klärt mich der Lebensmittelfreund auf. „Junge Leute auszubilden wird auch für uns immer wesentlicher. Ich engagiere mich dafür, dass jeder Interessierte eine fundierte Ausbildung erhält.“ Edeka kann er nur empfehlen: vom Einzelhandelskaufmann bis zum Großhandelskaufmann, von den Fachverkäufern bis zum Kfz-Mechatroniker – die Möglichkeiten sind vielseitiger, als man ahnt. Wer eine Führungsposition anstrebt: „Nach dem Abitur kann man schnell aufsteigen, wenn man die Ausbildung mit dem Studium zum Handelsfachwirt kombiniert.“
Heimatverbunden und verantwortungsbewusst
Benjamin Struwe liebt nicht nur Lebensmittel, er lebt sie sozusagen – auch am Wochenende. „Feierabend ist eigentlich nie. Ich nehme vieles mit nach Hause oder bespreche mich mit meinem Vater.“ Und aus dem Kopf verschwindet Edeka sowieso nicht.
Die verantwortungsvolle Arbeit ist genau das Richtige für den überzeugten Edekaner. Sein Führungsstil ist demokratisch, findet Benjamin Struwe, der lieber motiviert als anordnet: „Das Ziel zählt.“
Apropos Ziel – sein nächstes Ziel ist es, in einem anderen Edeka-Markt als Trainee seinen Horizont zu erweitern, neue Strukturen kennen zu lernen, denn „die Theorie ist abgedeckt“, erläutert Benjamin Struwe seine Pläne. „Ich tausche mich auch mit anderen Jungkaufleuten aus.“ Den selbstständigen Einzelhandel zu fördern, regionale Stärken auszuspielen liegt dem heimatverbundenen Kaufmann ebenfalls sehr am Herzen.
Auch die Zukunft heißt Edeka. Und natürlich Ina!
„Ich möchte mich gerne vergrößern“, blickt Benjamin Struwe in die Zukunft, der auch in einen privaten Standort investiert hat. Keine Angst, liebe Kupferdreher, er wird Ihnen erhalten bleiben, denn er liebt nicht nur Lebensmittel, sondern auch die Region und vor allem seine Verlobte, Ina Luczka, die als Bankkauffrau Kredite für mittelständische Unternehmen bearbeitet. Im Mai wollen die beiden heiraten und hochzeitsreisen: „Ziele sind San Francisco und der Grand Canyon.“
Zum Schluss kommen wir aber – wie könnte es anders sein! – noch einmal auf Edeka zurück: „Edeka ist kein Franchise-Unternehmen, wie viele denken. Die Zentrale unterstützt uns mit der EDV, bündelt den Einkauf, gestaltet und verwaltet die Wochenwerbung und beliefert uns zum Teil mehrmals täglich mit Ware. Doch die Kaufleute sind zu 100 % selbstständig.
Und Sie, lieber Herr Struwe und Team, sind zu mindestens 150 % engagiert! Der Frühaufsteher wünscht weiterhin eine gelungene Lebensmittel-Liebesgeschichte.
pgs
Ganz privat
Lieblingsmusik: Bob Dylan
Lieblingsfarbe: Blau
Lieblingsessen: Gegrilltes
Hobbys: Reisen, Sport
schönster Urlaub: Sylt, Spanien
beste Eigenschaften: teamfähig und flexibel

