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Ruhrhalbinsel - Nachrichten |
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Mit Spaß und Respekt |
Pfadfinder auf Frühjahrshike im nördlichen Ruhrgebiet
Jedes halbe Jahr geht das Leitungsteam des Pfadfinderstammes „Eberhard Wittgen“ aus Überruhr auf „große Fahrt“. Mitte Mai war es wieder soweit. Die Stammesleitung hatte eine Tour in’s nördliche Ruhrgebiet vorbereitet, die jede Menge Spaß und Abenteuer bot. „So ein Hike schweißt das Team enger zusammen, und die Jugendlichen erlernen viele Fertigkeiten, die sie dann während der wöchentlichen Gruppenstunden mit den 100 Kindern unseres Stammes gut gebrauchen können“, ist sich Christian Difort, der die Tour vorbereitet hatte, sicher. Nachdem die ersten Hikes – so der Pfadfinderbegriff für die Fahrten – die Jugendlichen in Jugendherbergen und auf „normale“ Zeltplätze geführt hatten, ging es jetzt zünftiger zu. Mitten in der Kirchhellener Heide liegt das vom Regionalverband Ruhr betriebene Waldkompetenzzentrum Heidhof. „Es ist fantastisch, was für einen reichhaltigen Wildbestand es hier in Bottrop-Kirchhellen gibt. In diesem herrlichen Naherholungsgebiet mit Rotwild, Wildschweinen, Rehen und seltenen Vögeln lag unser Zeltplatz“, erläutert Olaf Eybe, Stammesleitung. In dieser inspirierenden Umgebung warteten nach dem Aufbau des Lagerplatzes knifflige Aufgaben auf die Jugendlichen. Es galt, das Gelände mit seinen Wäldern und Seen zu erkunden, die gut versteckten Zutaten für das Abendessen zu finden und Fragen zur Natur zu beantworten. „Unsere Teamer haben die Herausforderungen toll gemeistert. Das zeigte sich ganz besonders bei einer Rettungsübung zu später Stunde. Alles waren müde und doch wurde das ,verschwundene Kind’ innerhalb kurzer Zeit in der Dunkelheit gefunden“, freut sich Pfarrer Markus Pein, Stammesleitung. Am Lagerfeuer und bei der Nachtwache hörten die Pfadfinder ungewohnte Tiergeräusche. Die jagderfahrene Stammesleitung hatte ihnen im Vorfeld von den Bewohnern der Heide berichtet. So hatten alle Respekt vor den umherwandernden Wildschweinrotten. Doch es kam zu keinen gefährlichen Begegnungen mit den wehrhaften Waldbewohnern. Wer neugierig geworden ist auf das Pfadfinderleben kann sich melden bei Pfarrer Markus Pein, Telefon 0201/8585203.
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