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Ruhrhalbinsel - Nachrichten |
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Alte Traditionen im neuen Gewand |
25 Jahre Kleingartenverein „Sonnenhügel“
25 Jahre Kleingartenverein „Sonnenhügel“ sind ein Grund zum Feiern. In der Gaststätte „Bramsiepe“ feierten die Laubenpieper Vergangenes – und machten sich auch Gedanken zur Zukunft ihrer Anlage. Wäre dies der Anfang eines Märchens, dann würde die Geschichte in etwa so anfangen: Es war einmal ein kleiner Ort, den seine Bewohner liebevoll „Sonnenhügel“ nannten. Dieses idyllische Fleckchen Erde, gelegen hinter fein geschnittenen Hecken und bunter Blumenpracht, war die Heimat eines ganz besonderen Völkchens – der Kleingärtner vom Sonnenhügel. Heimat ist der Sonnenhügel heute noch, doch in der Märchenidylle der Kleingärtner hat sich viel geändert. Dennoch können die rund 50 Gartenfreunde mit Stolz auf eine bewegte Vergangenheit ihrer „Laubenpieperkolonie“ zurückblicken. Das erste Jubiläum schien da der perfekte Anlass, sich die vorbildliche Entwicklung der letzten 25 Jahre noch mal ins Gedächtnis zu rufen. Zum Auftakt starteten die Kleingärtner in der Gaststätte Bramsiepe dafür mit einer Dia-Schau, die die Entwicklung von der Brachfläche zu einer der schönsten Anlagen im Stadtgebiet zeigte. „Als wir vor der Entscheidung standen, wie unsere Kleingartenanlage mal aussehen soll, haben wir damals unsere Vorbilder in einer Anlage in Bottrop gefunden“, erinnert sich der heutige Vorsitzende Herbert Ruthe. Große einladende Wege, einheitliche Holzhäuschen und vor allem die einmalige Lage der Anlage sind für die Bewohner der 26 Lauben aber sicher nur ein paar Vorzüge ihrer zweiten Heimat. Dennoch wurden bei den Feierlichkeiten zum Jubiläum nicht nur positive Töne angestimmt. „Opas Kleingarten ist tot“, meinte der Verbandsvorsitzende der Kleingärtnervereine Heinz Schuster, „mit 247 Gärten im Stadtgebiet war das Kleingärtnertum als öffentliches Gut lange Zeit das gehätschelte Kind, aber heute müssen wir selber anpacken.“ Für Heinz Schuster und Helmut Ruthe ist klar, dass man neue Mieter in Zukunft nicht mehr mit Gemüseversorgung sondern nur über den Erholungsfaktor in die Gärten locken kann. „Wir werden uns vom Kleingarten zum Freizeitgarten entwickeln“, so Helmut Ruthe. „Aber mit gewissen Regeln“, fügt er lächelnd hinzu. np
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