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Heiße Schlitten und krasse Kurven ++ Ruhrhalbinsel ++ Nachrichten
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Ruhrhalbinsel - Nachrichten

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Heiße Schlitten und krasse Kurven

Essen gibt auf der 42. Motor Show mächtig Gas

Was vereint Menschen aus aller Welt? Richtig: Der Geruch von Benzin und der satte Sound von ordentlich Pferdestärken unter der Haube. Rund 400 Aussteller aus 14 Nationen zeigten sich – oder vielmehr ihre auf Hochglanz polierten Schätzchen – in der Messe Essen.
Auf etwa 300 Quadratmeter präsentierten die Veranstalter eine ganze Armada cooler Hotrods nach amerikanischem Vorbild. Optisch und leistungsmäßig gehörig aufgedonnerte Klassiker, wie zum Beispiel das legendäre T-Modell von Ford, lösten bei den Autofans reihenweise Herzrasen aus. Einer der Höhepunkte beim betagteren Blech war sicherlich der 1.350 PS starke Rolls-Royce Silver Shadow aus dem Jahr 1970. Aber die zwölf Messehallen hielten nicht nur aufgemotzte Klassiker aus den Anfängen des Automobils bereit. Ebenso konnte mit vielen brandneuen Boliden auf Blechfühlung gegangen werden. Bis hin zur futuristischen Planung einiger Automobilhersteller drehte sich anderthalb Wochen lang alles um den fahrbaren Untersatz.
Insbesondere kamen Tuning-Fans auf ihre Kosten. Spiegel, Leuchten und Spoiler verführten mit vergünstigten Messepreisen zum vorzeitigen Weihnachtsgeschenk fürs geliebte Automobil. Auch die Freunde der zweirädrigen Fortbewegung gingen nicht leer aus. Zwar konnte man schon auf den vergangenen Messen immer mal wieder die Kurven eines Motorrads bestaunen, aber in diesem Jahr feierten erstmals die „Speed Bikes“ im sogenannten „Motorrad Pavillon“ in Halle 6 Premiere. Insgesamt waren über 50 getunte und aufwändig lackierte Motorräder zu sehen. In Sachen Geschwindigkeit stellte das Bike „Asphaltfigters Strombinger“ das Maximum dar: Mit 320 km/h und einer Beschleunigung von 0 auf 300 km/h in 13,9 Sekunden ist es das schnellste Motorrad der Welt.
Motorsport-Fans aus aller Welt konnten bei der diesjährigen Motor Show wieder ausgiebig Benzin und verbrannte Pneus schnuppern. Unter ihnen war auch Dimitri. Er war extra aus Griechenland zur Motor Show angereist, sein erster Besuch in Deutschland überhaupt. Und auch wenn er kein Wort Deutsch und nur ein gebrochenes Englisch sprach, war eines deutlich herauszuhören: „This Show is great“ – diese Show ist großartig! Damit ist der Beweis erbracht: Der Geruch von Benzin und die Musik von Motoren verbindet Nationen.
lr

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01.08.2010

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