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Ruhrhalbinsel - Nachrichten |
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Ein Grün für jedes Wetter |
OB Paß übergibt neuen Kunstrasenplatz an der Uhlenstraße
Aschenplätze haben einige unangenehme Eigenschaften. Zunächst sind sie sehr pflege- und kostenintensiv. Bei Trockenheit staubt es kräftig. Regen, Schnee und Matsch machen sie oft unbespielbar, von Schürfwunden und Prellungen, die ein Bodenkontakt auslöst, einmal ganz abgesehen. Verglichen damit ist der Kunstrasen für jeden Sportler und Verein fast das Paradies. Eisbildung nach Tauwetter ist so ziemlich das Einzige, was den Spielbetrieb behindern würde. In Heisingen war es jetzt soweit. Keine drei Monate nach Baubeginn konnte Oberbürgermeister Reinhard Paß den Platz an die Vereine übergeben. Dieser kurze Zeitraum ist schon außergewöhnlich. Planung und Bauleitung lagen in den Händen des Ingenieurbüros „Müller und Partner“. Deren Vertreter lobte ausdrücklich die kurzen Entscheidungswege bei den Sport- und Bäderbetrieben Essen und die Zusammenarbeit mit den Vereinen. Gespielt worden ist aber schon auf dem angenehm weichen Geläuf. Gelegenheit, nach den ersten Erfahrungen zu fragen. Wer ist da besser geeignet als die Altersklasse, die sowieso schon mit kleineren und größeren Wehwehchen zu kämpfen hat, nämlich die der alten Herren. Axel Kellig, zweiter Vorsitzender und Mitglied der Alt-Herren-Mannschaft des HSV war denn auch voll des Lobes ob des Gelenk schonenden Untergrundes. Lediglich was die Ergebnisse der letzten Spiele anbetrifft, hat er gemischte Erinnerungen. Auf dem Kunstrasen wird der Ball sehr schnell, und das bringt natürlich jüngeren Spielern Vorteile. So ging dann auch ein Spiel gegen eine „junge“ Altherrenmannschaft verloren. eak
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