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Ab in die Halle

Neuer Verein zur Förderung des Hallensports gegründet

Für das langjährige Problem des steten Mangels an ausreichenden Hallenzeiten für sporttreibende Heisinger steht hoffentlich demnächst eine Lösung ins Haus.
Ende November wurde ein Förderverein gegründet, der dieses Problem koordinieren und lösen soll. „Unlängst erfuhren wir, dass wir mit der parteiübergreifenden Idee zur Gründung eines Fördervereins auch die Überlegungen unseres Oberbürgermeisters Reinhard Paß treffen, der anlässlich seines Antrittsbesuchs im Haus des Sports von einer großen Koalition des Sports in Essen sprach. Genau das ist auch die Basis unserer Idee und zeigt sich in der aktiven Unterstützung durch die Ortsverbände der SPD, CDU, FDP und der Grünen“, erklärt der frisch gebackene Vereinsvorsitzende Gernot Jochem.
Auch die ansässigen Sportvereine unterstützen Jochems Idee nach Kräften, und so zählen der DJK und die Sportgemeinschaft Heisingen gemeinsam mit der Bürgerschaft ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern. Unterstützung auf breiter Front also. Konkret will der junge Verein Initiativen und Projekte zur Renovierung und Erweiterung der Turnhalle der Carl-Funke Schule prüfen und unterstützen, um sowohl den Grundschülern, als auch allen hallensportbegeisterten Heisingern dringend benötigte Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Eine spannende Herausforderung angesichts der leeren Stadtkassen, aber Initiator Gernod Jochem ist optimistisch. „Die Sportstunden beim Eltern- und Kinderturnen sind übervoll, und teilweise müssen Kinder und Jugendliche wieder nach Hause geschickt werden, weil die Sportgruppen überfüllt sind, da wird sich doch etwas gegen machen lassen.“ Heisingen ist ein Stadtteil mit hohem Freizeitwert, lediglich die beiden Turnhallen sind absolut überlastet. Ausweichmöglichkeiten für Heisinger Vereine gibt es kaum, den die Großraumhalle in Kupferdreh ist durchgehend belegt und alles andere schon wieder zu weit weg. Also bietet sich die Renovierung der bereits vorhandenen dritten Turnhalle nahezu an. Auch ein Hallenneubau an der Westpreußenstraße oder anstatt des verfallenen Landschulheims in der Oberen Aue sind Alternativen, deren Prüfung der Förderverein nun forcieren will. Viel zu tun also für die motivierte Truppe. Als zweiter Vorsitzender wurde übrigens Hans-Jürgen Hardes gewählt. Für die Vereinskasse wird Britta Borscheid verantwortlich sein, und als Schriftführerin wurde Stefanie Jochem berufen. Als Beisitzer im Vorstand wurden Klaus Feldhaus (Heisinger Sportverein), Ursula Wöll-Steper (SPD), Werner Schlagmann und Ursula Wimmer (beide DJK-Heisingen) gewählt. Ludger Felderhoff (SG Heisingen) und Margret Hohmann (SPD) übernahmen das Amt der Kassenprüfer.
„Jetzt kann die Arbeit richtig losgehen“, freut sich Jochem, der mit seinem Team zunächst eine Bestandsaufnahme durchführen möchte, um aktuelle Zahlen zur Auslastung der derzeitigen Hallenzeiten erhalten zu können. Dann sollen Gespräche mit der Stadt und dem Schulamt folgen. Gleichzeitig werden die Heisinger Bürger über die Ziele des Vereins durch eine Flugblattaktion und über den jeweiligen Sachstand auf der Internetseite www.heisinger-hallensport.de informiert. Also dann, wir sind gespannt.                       
tine

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01.08.2010

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