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Ruhrhalbinsel - Nachrichten |
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Freu dich Erd und Sternenzelt |
Weihnachtskonzert des MGV „Sängerbund“
Heinz Tenbusch, Vorsitzender des MGV Sängerbundes, sprach im letzten Jahr ob der überfüllten Stephanuskirche von einem Zuschauer-Tsunami. Diese eigentlich bedrohliche Naturerscheinung scheint sich aber jedes Jahr auf der Ruhrhalbinsel zu wiederholen. Nur hatte dieses Mal Petrus ein Einsehen mit den Sängern und ließ es einen Tag vor dem Konzert schneien und kräftig kalt werden und nicht wie im vergangenen Jahr aus Kübeln regnen. Die Natur war also schon in Weihnachtsstimmung. Jetzt war es an den Sängern und ihren Gästen, diese in die wieder einmal proppenvolle Kirche zu zaubern. Wer den Sängerbund und seine Konzerte kennt, weiß, dass er ein Gefühl für die richtige Stimmung hat. Zusammen mit dem Organisten Patrick Peuler, dem Tenor Ernesto Binondo, Dana Carina Bunse an der Querflöte und dem Akkordeon-Jugend-Orchester 1961 Essen webte der MGV unter der hervorragenden musikalischen Leitung seines Chorleiters Norbert Bunse einen weihnachtlichen Klangteppich der Extraklasse. Angefangen von der Toccata in F von Friedrich Buxtehude über die Hymne an die Nacht aus der „Sonata Appass“ von Ludwig van Beethoven bis hin zur „Tochter Zion“ spannte sich der Konzertrahmen. Standing Ovations für das Akkordeon Orchester unter der Stabführung von Tobias Dalhof, das bewies, dass das im Volksmund als Schifferklavier bekannte Instrument durchaus orchestral einsetzbar ist. Passend zu den Witterungsbedingungen draußen unternahmen sie in ihrem letzten Stück eine temperamentvolle Petersburger Schlittenfahrt mit den Zuhörern. „O du fröhliche“, das gemeinschaftlich gesungene Schlusslied brachte es dann auch auf den Punkt. Die Besucher werden den MGV und seine Konzerte im Kulturhauptstadtjahr 2010 sicherlich auf ihrem Zettel haben. Das Ergebnis der Spendensammlung am Ende des Konzertes brachte übrigens auch in diesem Jahr eine Überraschung. Waren es im vergangenen noch zwei Jetons für Einkaufswagen, so hatte das Ganze jetzt einen internationalen pekuniären Anstrich, fanden sich doch 2,01 DM, 2,06 US Dollar, fünf österreichische Schillinge sowie fünf polnische Zloty im Sammelkörbchen. Die Sänger nahmen es mit Humor und freuen sich schon auf die Überraschungen beim nächsten Weihnachtskonzert. eak
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