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Ruhrhalbinsel - Business Nachrichten |
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Beratung zur Pflegeberatung |
Diabetiker-Treff mit Sonderthema am 1. März
Gerne nutzen Ursula Stark und ihre Mitstreiter die regelmäßigen Treffen, um sich auch über Gesundheitsthemen zu informieren, die nicht unmittelbar und ausschließlich mit Diabetes zu tun haben. Am 1. März geht es um 16.30 Uhr im AWO-Heim an der Zementstraße 25a zum Beispiel um das Thema „Pflegeberatung“. „Da es uns alle angeht, und wir uns dafür interessieren, wird uns ein Vertreter der „COMPASS Private Pflegeberatung“ besuchen und über deren Aufgaben berichten“, begründet Ursula Stark die Aktion. Ein Unfall, ein Sturz, ein Infarkt – ein Pflegefall trifft die Familien oft unvorbereitet. Die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen haben viele Fragen. Seit dem 1. Januar 2009 hat jedoch jeder Bürger Anspruch auf eine individuelle und kostenfreie Pflegeberatung. Der Pflegeberater gibt Informationen, unterstützt und begleitet die Menschen. In Essen sind die Pflegeberater Katrin Kreimer, Frank Timnik, Heike Petz und Daniela van der Linde Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Pflege. „Wir kommen zu den Klienten und beraten sie in ihrem häuslichen Umfeld, dem Krankenhaus, einer Pflege- oder auch Reha-Einrichtung“, erklären sie das Konzept der Pflegeberatung der Privaten Krankenversicherungen. „Wir wollen die Menschen in einer ohnehin schwierigen Situation nicht noch zusätzlich belasten.“ Die Pflegeberater gehören zu den insgesamt mehr als 200 COMPASS-Mitarbeitern, die die Pflegeberatung für alle privaten Krankenversicherungen sicher stellen. Oft sind es die Angehörigen, die sich an die gelernten Pflegekräfte wenden. So möchte Familie Irmer einen Treppenlift im Haus der Mutter einbauen lassen, damit diese dort wohnen bleiben kann (siehe auch Seite 6). Die 87-jährige kann die Treppen nicht mehr alleine bewältigen. Karin Richters Mutter wird zurzeit von einem Pflegedienst betreut wird. Obwohl die Familie mit dem Pflegedienst zufrieden ist, möchte sie, dass dauerhaft jemand bei der Mutter wohnt und diese unterstützt. Bei der Umsetzung dieser Anliegen helfen die Pflegeberater. Der Beratungsbedarf ist sehr unterschiedlich, wissen die erfahrenen Fachkräfte. Die Pflegeberatung reicht vom einmaligen Gespräch bis zu einer dauerhaften Begleitung. „Wir verstehen uns als Lotsen, die den Menschen bei allen Fragen zur Seite stehen. Immer wieder und auch dauerhaft“, betonen sie. Die Pflegeberatung ist kostenfrei. Pflegeberatung nehmen jedoch nicht nur Pflegebedürftige und deren Angehörige in Anspruch. „Wer sich frühzeitig informieren möchte, kann sich ebenfalls an unsere gebührenfreie Servicenummer wenden“, ermutigt Katrin Kreimer, sich präventiv mit Pflege zu beschäftigen. Die Kollegen in der telefonischen Pflegeberatung geben den Beratungswunsch zur Terminvereinbarung an sie weiter. Innerhalb von 24 Stunden meldet sich einer der Pflegeberater dann beim Klienten und vereinbart einen Termin für den Hausbesuch. In der telefonischen Pflegeberatung kann jeder anrufen – egal ob gesetzlich oder privat versichert. Die telefonische Servicenummer lautet: 0800/1018800. Und Ursula Stark verweist noch einmal auf den Märztermin: „Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Parkplätze sind übrigens genug vorhanden.“ Sie hat eben einen Sinn fürs Pragmatische. sk
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