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„Kohle“ und Kultur ++ Ruhrhalbinsel ++ Business Nachrichten
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„Kohle“ und Kultur ++ Ruhrhalbinsel ++ Business Nachrichten

„Kohle“ und Kultur

Geno-Bank vereint zwei Welten in einem kleinen Faltblatt

Kleines Faltblatt, große Wirkung: Das erhofft sich die Geno-Bank von ihrem Pocket-Guide, dem „Taschenführer“, der im Kulturhauptstadtjahr in einer Auflage von 120.000 Stück in den Filialen der Bank ausliegt.
Nicht nur für die „Kohle“ ihrer Kunden, die finanzielle Beratung also, fühlt sich das Essener Unternehmen zuständig, sondern auch ein Stück weit für die kulturelle Freizeitgestaltung der Essener Bürger. Denn der Pocket-Guide soll nichts anderes sein als „120.000 mal die Kulturhauptstadt zum Mitnehmen“, wie Vorstandsvorsitzender Heinz-Georg Anschott beschreibt.
Klar, dass im Rahmen des handlichen Formats auch eine Karte mit Zweigstellen der Geno-Bank untergebracht ist, doch das Streckennetz der öffentlichen Verkehrsmittel als Orientierungshilfe, eine Ticket-Hotline, Adressen und eine kurze Vorstellung der wichtigsten elf Projekte der Ruhrstadt 2010 lassen den Nutzwert doch etwas höher steigen. Deshalb hat sich auch die kulturbegeisterte Edith Lachnicht aus Burgaltendorf bereits ein Exemplar gesichert: „Bisher weiß ich noch nicht, was ich mir aus dem reichhaltigen Programm anschaue. So werde ich schon mal einen ersten Überblick erhalten.“
Wenn sie dann noch genauere Fragen hat, kann die Rentnerin sich auch an die jeweilige Kulturhauptstadt-Beauftragte in den zehn Zweigstellen der Geno-Bank, die 2011 125-jähriges Jubiläum feiert, wenden. Denn die wurden eigens zu diesem Zweck geschult und können in ihrem eigenen kleinen „Kulturhauptstadtbüro“ neben ihrer finanziellen Kompetenz nun auch kulturelles Gespür beweisen.
Das Konzept, die Essener Bürger vor ihrer Haustür anzusprechen und zum Kulturprogramm zu führen, funktioniert dabei offensichtlich auch bei den eigenen Mitarbeitern. „Ich werde mir auf jeden Fall das Ruhratoll-Projekt auf dem Baldeneysee ansehen. Das liegt ja auch direkt um die Ecke“, verrät Anke Rullich aus der Zweigstelle Burgaltendorf. Und so scheint die Verschmelzung von „Kohle“ und Kultur zu klappen – mit Nutzen für beide Bereiche.
greis

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01.08.2010

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