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Hattingen - Nachrichten |
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„Holti heißt er!“ |
Holthauser Rosenmontagszug als Familienfest – auch Wicki war da
„Unter eine Strumpfhose passen auch noch drei Leggins“ – in Hattingen ließen sich die rund 10.000 Besucher des Holthauser Rosenmontagszuges die prächtige Laune auch nicht durch die tiefen Temperaturen vermiesen. Und wem es doch noch kalt wurde, der fand garantiert schnell jemanden, mit dem er sich warmschunkeln konnte. Rund 30 Wagen waren karnevalistisch geschmückt auf der Strecke, das Motto lautete in diesem Jahr „Dorf.2010 sein Bürgermeister, Holti heißt er!“. Und auch wenn das Interesse nicht ganz so groß war wie in einigen Jahren zuvor, tat das der Stimmung keinen Abbruch. Da feierten vor allem ganze Familien zusammen, verkleidet als Wikinger-Junge (kleine versteckte Info für alle, die immer noch denken, Wicki sei ein Mädchen ...) mit Vater Halvar, oder gleich als ganzes Frosch-Gelege. Auch 2010 brachte der von Ingrid Scheller vor rund 35 Jahren maßgeblich mit aus der Taufe gehobene Rosenmontagszug wieder viel Spaß unters Hattinger Volk. Glück hatte dabei eben, wer von seinem Arbeitgeber frei bekam. Auch im Haus der Jugend an der Bahnhofstraße wurde Karneval gefeiert. Für Kinder von drei bis elf Jahren sorgte ein buntes Programm, an dem auch alle Jugendtreffs der Stadt mitwirkten, für tolle Laune. Höhepunkt war die Ermittlung des „Supersingstars“. „Die Kinder waren richtig scharf darauf, auf die Bühne zu gehen“, beschreibt Sozialpädagogin Ines Ditscheid (auf dem Foto unten in der Mitte im gepunkteten Kleid) den Wettbewerb nach Art der Mini-Playback-Show. Wettbewerb allerdings nur in dem Sinne, dass mehrere Teams antraten. Zu Gewinnern wurden aber alle erklärt. Auch im nächsten Jahr soll diese Veranstaltung im wahrsten Sinne des Wortes wieder über die Bühne gehen, nachdem 2010 rund 100 Kinder ihren Spaß hatten. greis
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