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Ruhrhalbinsel - Nachrichten |
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... wenn das Gute liegt so nah |
Karnevals- und Friseurtradition im „Kurt“
Vor 38 Jahren eröffnete Margret Tüller, damals jüngste Friseurmeisterin in Essen, ihren Salon an der Klapperstraße in Überruhr. Die Hairstylistin stammt aus einer Friseurfamilie und vertritt ihren Berufsstand bereits in vierter Generation. Als sie im Jahr 2000 ihr Tätigkeitsfeld ins Kurt-Schumacher-Zentrum verlegte, ist ihr die große Mehrheit der treuen Kundschaft an die Rüpingsfähre gefolgt. Am 22. Februar konnte das Tüller-Team – kurz „TT-Team“ genannt – nun die Eröffnung der neuen Räumlichkeiten im Foyer des „Kurt“ feiern. „Es ist schön zu sehen, dass die Kunden sich im neuen Salon so richtig wohl fühlen“, sagt die quirlige Unternehmerin. „Außerdem kann ich hier am besten mein berufliches und mein soziales Engagement miteinander verbinden.“ Dazu muss man vielleicht erklären, dass Margret Tüller unter anderem zu den „Ömakes des Reitervereins Zieten“ gehört, die sich seit beinahe 40 Jahren im Sozialdienst der AWO engagieren und speziell für die Ausrichtung, Gestaltung und Finanzierung der jährlichen Karnevalssitzung stark machen. Auch in diesem Jahr war es wieder „rappelvoll“ im bunt geschmückten Saal des „Kurt“, und der einzige, der nicht verkleidet war, war wieder einmal der Fotograf. Ich bitte um Nachsicht. sk
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