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Hattingen - Nachrichten |
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Ruhrromantik auf Rädern |
RuhrtalBahn rollt ins sechste Erfolgsjahr
Als ganz besondere Osterüberraschung fuhr die RuhrtalBahn vor fünf Jahren zum ersten Mal vom Bochum-Dahlhausener Eisenbahnmuseum nach Hagen-Hauptbahnhof. Seitdem stehen alle Signale auf Grün: An über 80 Fahrtagen im Jahr genossen die begeisterten Fahrgäste die Tour durch das mittlere Ruhrtal. Längst haben sich der rote Schienenbus VT 98 und der Dampfzug des Eisenbahnmuseums, die preußische P8 38 2267, einen festen Platz im überregionalen Freizeitangebot erobert. Auch in diesem Jahr freut sich das engagierte Team der RuhrtalBahn auf alte und neue Freunde. Auf der Stammstrecke zwischen Bochum-Dahlhausen und Hagen-Hauptbahnhof geht es drei Mal pro Fahrtag hin und zurück: An jedem Frei-, Feier- und Sonntag zwischen dem 1. Mai und dem 17. Oktober. Schienenbus und Dampflok wechseln sich ab: Immer am ersten Sonntag dampft es, dazu gibt’s Sonderfahrten. Sind die historischen Züge allein schon eine Reise wert, lohnen auch die Erlebnisstätten rund um die Haltepunkte einen Besuch: Hüttenmuseum Hattingen, Burg Blankenstein, Kemnader See, Burgruine Hardenstein – hier kann sich jeder seine persönliche Lieblingstour zusammenstellen. Radfahrer nutzen die Bahn auf ihre Weise: Hin via Schiene, zurück per Ruhrtal-Radweg. Abwechslung bieten auch die Kombi-Angebote: Wie wäre es mit einer Schienenbusfahrt zum Ruhrschiff „Schwalbe“, zum Wandern ins Wittener Muttental und zur Henrichshütte? Industriekultur und -geschichte zum Anfassen! Wer es komplett mag, bucht Führung, Essen und Tagesprogramm. Übrigens haben Schienenbus und Dampflok der RuhrtalBahn einen Kollegen bekommen: Wer will, schließt an die Dampftour eine Fahrt mit dem „Teckel“ an, der zwischen Herdecke und Ennepetal-Kluterthöhle fährt (Verknüpfungspunkt Hagen-Hauptbahnhof), und geht hier auf Entdeckungstour. Noch mehr Ruhrkultur sieht man während der Fahrt mit den „Zechenexpress“, der an jedem vierten Samstag von März bis Oktober das Industriemuseum Zeche Nachtigall in Witten-Bommern mit der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen verbindet. In dieser Saison führt die Route erstmalig über das bekannte Wittener Viadukt. Schöne Aussichten für Bahnfreunde! Um alle Strecken, Haltepunkte und Kombinationen kennen zu lernen, wird man am besten Stammgast der Ruhrtalbahn (das dürfte bei der Vielfalt des Angebots leicht fallen). Und das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen? Hier treffen sich in diesem Jahr Ruhrgebiet und Preußen: Die „außerordentlichen Museumstage“ vom 16. bis zum 18. April präsentieren im Rahmen von „175 Jahre Deutsche Eisenbahnen“ mit der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte „Preußen in Bochum“ eine große Fahrzeugschau preußischer Lokomotiven. Info: www.eisenbahnmuseum-bochum.de. RuhrtalBahn und Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen – Ruhrkultur zum Mitfahren. Einsteigen, bitte! Fahrtage, Fahrpläne und Tarife über die Linie Ruhrtal, den Teckel, den Zechenexpress, Fahrplan- und Freizeitkarten gibt es unter www.ruhrtalbahn.de oder am Infotelefon 0208/309983010. Per Post: Freiumschlag 0,90 Euro an RuhrtalBahn GmbH, Postfach 0211, 58002 Hagen. pgs
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