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Niemand bleibt auf der Strecke ++ Hattingen ++ Nachrichten
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Hattingen - Nachrichten

Niemand bleibt auf der Strecke ++ Hattingen ++ Nachrichten

Niemand bleibt auf der Strecke

Im Sattel und per pedes geht’s beim Radsportverein vorwärts

Die Pedaleure des Radsportvereins Hattingen kommen in diesen Tagen nach einem langen Winter endlich wieder in Fahrt.
Dabei spalten sie sich allerdings für den Großteil ihrer Aktivitäten in zwei Gruppen auf: die Radtouristikfahrer und die Radwanderer. Doch zweimal im Monat, jeweils am ersten Mittwoch, geht‘s zusammen los. Dann allerdings per pedes, am neu eingeführten Wandertag. „Das hat den einfachen Grund, dass der Zusammenhalt und das gemeinsame Erleben nicht aufhören, wenn ehemalige Radfahrer das beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr können“, erläutert Wolfgang Klapkarek, der Vereins-Fachwart für Radtouristik. „Und außerdem unternehmen dann auch die Radtouristiker und -wanderer etwas zusammen.“ Denn normalerweise radeln beide Gruppen getrennt los: Die Touristiker sind im Normalfall „Vielfahrer“, die bis zu 6000 Kilometer im Jahr zurücklegen, oder auch in Ausnahmefällen eine Strecke von fast 22.000 Kilometer wie „Urgestein“ Willi Geuken. „Da erreichen wir schon mal einen Tourendurchschnitt mit einer Geschwindigkeit von 28 Kilometern pro Stunde“, sagt Klapkarek, der darin auch die Abgrenzung zu den Radwanderern sieht: „In dieser Gruppe sind nicht so geübte Leute am Start, die mit rund 15 km/h auf der Strecke unterwegs sind.“ Gemeinsam haben jedoch beide Gruppen des Radsportvereins Hattingen, dass sie sich ungemein auf die nun beginnende Saison freuen. Die Radtouristiker vor allem auf die ausgeschriebenen Touren der benachbarten Clubs in Mülheim, Münster, Herne, Ratingen, Dortmund oder Duisburg, und natürlich auf die vereinseigene Tour „Rund um Hattingen“, die am 15. Mai auf dem Programm steht. Start und Ziel ist dann wie gewohnt am Schulzentrum Holthausen, teilnehmen können dabei im übrigen auch Trimmfahrer; einzeln, oder auch in Gruppen. Damit niemand auf der Strecke bleibt, sind natürlich auch Erfrischungsstände unterwegs aufgebaut, am Ende wartet dann sogar das große Schmausen für die erschöpften „Strampler“: die Vereinsfrauen sorgen für Kuchen, Grillwürstchen und Getränke, um die verbrauchte Energie wieder nachzutanken. Neben der Aktualisierung der Wertungskarten, nach denen auch die vereinsinternen Ranglisten errechnet werden, werden dann im übrigen auch der jüngste und älteste Teilnehmer sowie die zahlenmäßig stärkste Gruppe ausgezeichnet. Die Radwanderer des RSV Hattingen machen sich dagegen bereit, zu ihren beliebten Touren durch das Ruhrtal, jeweils montags ab 10 Uhr und donnerstags ab 16 Uhr (Juni/Juli ab 17 Uhr) ab dem Treffpunkt am Campingplatz Stolle, zu starten. Außerdem gibt es Sonntags-Radwanderungen, die erste hat am 25. April die Spreeler Mühle zum Ziel. Zusammen treten dann beide RSV-Gruppen wieder im Rahmen eines Wochenendausfluges in der Lüneburger Heide in die Pedale, im Oktober steht außerdem eine Freizeit an der Ahr auf dem Programm. Wer nun Interesse für Aktivitäten auf dem Rad im Hattinger Raum gewonnen hat, kann sich bei Wolfgang Klapkarek (0234/521618) oder Radwanderer-Fachwartin Renate Neidt (02324/201581) näher informieren.
greis

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04.09.2010

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