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Hattingen - Business Nachrichten |
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Hallo Herr Baukulit! |
Manfred Geldmacher expandiert als neuer Inhaber mit der BAUKULIT Handelsgesellschaft
An manchen Tagen guckt Manfred Geldmacher sicherheitshalber in seinen Personalausweis, ob er nicht doch mit Nachnamen „Baukulit“ heißt. Dass er häufig mit dem Firmennamen begrüßt wird, hat er sich allerdings redlich verdient, schließlich prägt das Unternehmen seit 1969 sein Arbeitsleben – und umgekehrt. Nach der Lehre als Groß- und Außenhandelskaufmann sicherte sich die Firma „Kunststofftechnik Robert Bramsiepe“ die Dienste des jungen Mannes, der aufgrund seines Kleidungsstils und der ruhigen, besonnenen und auch genauen Art von allen „Doc“ genannt wurde. Bereits ein Jahr nach der Umfirmierung zur „BAUKULIT Kunststoffe GmbH“ erhielt Geldmacher die Prokura der Gesellschaft – und ein umfassendes Aufgabengebiet gleich mit dazu: Vertriebsleitung, Personalführung, Produktionsplanung, Großkundenbetreuung, Marketing und die Organisation von nationalen wie internationalen Baufachmessen. In den Jahren 2001 und 2002 hatte er den Vorsitz der „Deutschen Fachgruppe für Trockenbau“, der unter anderem so namhafte Unternehmen wie „Rigips“ angehören. Nach Gründung der „BAUKULIT Handelsgesellschaft“ wurde Geldmacher Anfang 2003 zum Geschäftsführer bestellt. Als sich nun Ende des letzten Monats die Chance ergab, sämtliche Geschäftsanteile der Handelsgesellschaft nebst Produktionshallen und Bürogebäude zu übernehmen, erfüllte sich der Unternehmer aus Leidenschaft „einen Herzenswunsch“. Nun ist er endgültig „Mister Baukulit“ – und hat zugleich „sein Renteneintrittsalter deutlich nach hinten verschoben“. Doch mit Rückendeckung von Ehefrau Brigitte und Tochter Marcella werkelt Geldmacher schon wieder an weiteren Expansionsschritten „seiner BAUKULIT“: Als Lieferant der „BAUHAUS-Baumärkte“ sind die Hattinger Kunststoffexperten bereits in Schweden, Kroatien, Ungarn, Slowenien, Tschechien und in der Schweiz vertreten. Nächste Woche ist Estland mit der Hauptstadt Tallinn an der Reihe. Dabei kann sich Geldmacher auf ein engagiertes und eingespieltes Team verlassen, dass die Loyalität des Chefs gerne zurück gibt. Nur eine Sekretärin, die hat bei ihm keine Chance. „Ich bin es ja gewohnt, meine Büroangelegenheiten selbst zu regeln. Daran kann ich jetzt auch nichts mehr ändern“, meint er augenzwinkernd. Schön zu sehen, dass es auch und gerade in diesen Zeiten Unternehmer gibt, die anpacken, verantwortungsvoll planen und „nach vorne denken“. Deutschland bräuchte mehr davon. sk
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