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Ruhrhalbinsel - Nachrichten |
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Ein großer Brocken |
90 Zentimeter lang war der Schuppenkarpfen, den Henning Adomeit aus dem Baldeneysee fischte.
Ein ganz schöner Brocken, der den Angler ziemlich auf Trab hielt. „Zwanzig Minuten hat es gebraucht, bis der Karpfen endlich an Land war“, erzählt der Überruhrer. Seit seiner Kindheit begeistert sich Henning Adomeit schon für’s Angeln. Seine Anglerprüfung legte er jedoch erst im November letzten Jahres ab. „Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es mir gleich gelungen ist, so ein Prachtstück zu fangen. Damit habe ich nicht gerechnet.“ Die Fischerprüfung, die zum Angeln in den hiesigen Gewässern berechtigt, wird nach den Vorschriften der Fischerprüfungsordnung bei den unteren Fischereibehörden abgelegt, in den meisten Fällen zweimal im Jahr. Jährlich werden in Nordrhein-Westfalen etwa 16.000 Fischerprüfungen durchgeführt. Für Henning Adomeit hat sich die Prozedur schon ausgezahlt. Seinen ersten großen Fang hat er aber nicht allein gegessen. Er stellte den Riesenkarpfen dem Kanuverein am Baldeneysee zur Verfügung. Auf der Karnevalsfeier im Februar konnten alle Gäste ein Stück vom Meisterfang genießen. „Alleine hätte ich den Fisch gar nicht essen können, so haben viele Leute etwas davon gehabt.“ Beflügelt von seiner Beute ist Henning Adomeit schon wieder am Baldeneysee und an der Ruhr unterwegs. „Ich hoffe, dass der Karpfen keine Eintagsfliege war und ich noch einige solcher Fänge auf meinem Konto verbuchen kann.“ sh
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