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Hattingen - Nachrichten |
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Ein Blick in Nachbars Garten |
Die Offene Gartenpforte lädt auch in Hattingen ein
Nicht die Kirschen in Nachbars Garten sind es in den Frühlings- und Sommermonaten, die viele naturliebende Menschen dazu bewegen, neugierige und auch kundige Blicke hinter und vor das Haus ihrer Nachbarn zu werfen. Zumindest der Nachbarn, die diese Einblicke im Rahmen der „Offenen Gartenpforte“ gestatten. Und das werden von Jahr zu Jahr immer mehr. Ingrid Adelt war in Hattingen die erste, die im Jahre 2004 die aus England über die Niederlande auch nach Deutschland geschwappte Tradition aufnahm, und ihren Garten an mehreren Tagen im Jahr für die Öffentlichkeit besuchbar machte. „Ich finde, das ist eine sehr gute Kombination: Ich kann zeigen, wie schön mein Garten ist, habe aber auch den Anspruch, mein Wissen weiterzugeben“, sagt die Gartengestalterin, „und außerdem ist das Ganze mit einer Spendenaktion für einen guten Zweck verbunden.“ In diesem Jahr wird für das Kinderhausprojekt des Kinderhospizdienstes Ruhrgebiet und das Naturschutzprojekt des NABU in Hattingen gesammelt – das Eintrittsgeld pro Person und Garten in Höhe von 1,50 Euro wird dafür in voller Höhe zur Verfügung gestellt. Am ersten Öffnungstermin des Adelt-Gartens bildete sich auch schon pünktlich zum Start um 11 Uhr eine kleine Warteschlange, um eingelassen zu werden und dann auf eigene Faust auf kleine Entdeckungsreise zu gehen. „Wir sind schon seit Jahren immer wieder bei der Offenen Gartenpforte dabei“, sagen die aus Dorsten angereisten Christa und Gerd Seidel, die vor allem Anregungen für ihr eigenes grünes Refugium hinterm Haus sammeln möchten: „Vor allem in den Bereichen Pflanzenauswahl und Gestaltung.“ greis
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