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Hattingen - Nachrichten |
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Bewegung federleicht gemacht |
VfL Niederwenigern sucht Indiaca-Nachwuchs
Dass diese Sportart mit südamerikanischen Wurzeln besonders in ländlichen Gebieten großen Zulauf findet, weil Spielgeräte in Form von Hühnern unbegrenzt vorhanden sind, ist nur ein Gerücht. Zum einen, weil die geflügelten Eierleger viel zu groß wären, zum anderen, weil sie auch dem schnellsten und geschicktesten Indiaca-Spieler einfach davonflattern würden. So begnügen sich die Freizeitsportler des VfL Niederwenigern bei ihren wöchentlichen Trainingseinheiten in der neuen Sporthalle an der Burgaltendorfer Straße mit dem handgroßen Peteka, dem mit Federn besteckten Indiaca-Ball. „Wir sind momentan 14 Spieler, würden uns aber sehr freuen, wenn noch einige dazu kommen“, beschreibt Dirk Krause, Spieler, Trainer und im Jahre 1994 Gründer der VfL-Abteilung die kleine Personal-Misere, in der seine Sportart in Niederwenigern steckt. Denn in Zukunft soll in gemischten Teams – das Geschlechter-Verhältnis muss immer 3:2 betragen – wieder auf Punktejagd bei Turnieren gegangen werden. So hoffen die VfL-Sportler auf Neuzugänge ab zwölf Jahren mit einer einzigen Voraussetzung: Dem Willen und der Lust darauf, sich zu bewegen. Denn das ist in hohem Maße nötig, wenn die Spieler versuchen, den Ball mit der flachen Hand erst einmal nach Volleyball-Art auf der eigenen Spielfeldseite in eine gute Position zu bringen, und dann die Gegner auf der anderen Seite des Netzes auszuspielen. Wer Interesse hat, kann beim Training an jedem Freitag von 17.30 bis 19.30 Uhr einfach mal vorbeischauen, oder sich schon zuvor bei Dirk Krause (Telefon: 02324/26776) informieren. Ganz wichtig: Vorher mit Hühnern zu trainieren ist nicht nötig, diese ungewöhnliche Sportart ist auch ganz leicht beim VfL Niederwenigern zu erlernen … greis
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