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Hilfe auf Augenhöhe ++ Hattingen ++ Nachrichten
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Hattingen - Nachrichten

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Hilfe auf Augenhöhe

Neu gegründeter Verein „Hattingen – solidarisch“ unterstützt Mitmenschen schnell und unkompliziert

Von der Idee bis zum (bisher) 15-köpfigen Verein in nur vier Monaten – damit ist „Hattingen – solidarisch“ ein ausgezeichneter Start gelungen.  
Seine Entschluss- und Tatkraft hat das Team also schon bewiesen! Nun freuen sich Vorstand und Mitglieder darauf, anderen Menschen unbürokratisch und schnell zu helfen. Und natürlich viele andere zum Mitmachen zu bewegen. „Unbürokratisch und vor allem auf Augenhöhe“, betont Vorsitzender Bernd Loewe. „Das ist uns besonders wichtig. Wir wollen niemandem etwas überstülpen. Würde und Persönlichkeit jedes Einzelnen sind unser Maßstab.“ So werden in den internen Protokollen die Namen anonymisiert. Transparent hingegen sollen die Entscheidungen sein. Mitglieder können beratend an den Vorstandssitzungen teilnehmen. In eine schwierige Lebenssituation kann jeder geraten. Doch wie findet man zueinander? Hattingen – solidarisch setzt darauf, mit anderen engagierten Gruppen zusammenzuarbeiten.  Seniorenforum, Sprungbrett, das Hattinger Arbeitslosenzentrum, die Integrationslotsen – wer sich hier einbringt, weiß oft, wo etwas gebraucht wird. Das kann ein Geldbetrag sein, eine Sachspende oder auch – ein wichtiger Faktor – ganz einfach  Unterstützung im Alltag. Die Angebote sind so individuell wie die Menschen. Oft geht es hauptsächlich darum, zu begleiten,  Mut zu machen und Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. „Die etwas geben, bekommen sehr viel zurück“, weiß Loewe. „Gebraucht zu werden, bringt oft einen neuen Sinn ins eigene Leben“. Und ergänzt: „Wir finden viele offene Türen vor. Unsere Idee wurde auch von der Stadt sehr begrüßt.“ Die guten Gespräche zeigen den solidarischen Hattingern, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Entstanden ist die Idee zu Hattingen – solidarisch übrigens aus der Nachbarschaftshilfe, die es natürlich auch noch gibt. Hier stehen Dienstleistungen bei älteren Mitmenschen, die noch in ihrer Wohnung leben können, aber bei kleineren handwerklichen Arbeiten nicht alleine zurechtkommen, im Vordergrund. So ergab sich der Wunsch, mehr Hilfe für alle anzubieten. Was planen die Aktiven für die Zukunft? „Wir werden die Augen aufhalten, wofür Bedarf entsteht, etwa Fahrten zu Sozialkaufhäusern, weitere Kooperationen mit anderen Einrichtungen und Vereinen, wie etwa Merlin, der Kindern unter die Arme greift,“ berichtet Bernd Loewe. „Auf jeden Fall wollen wir alle gesellschaftlichen Gruppen einbeziehen, als Helfer und als Empfänger. Wir sind offen für jeden.“ Und natürlich für möglichst viele, die dazu beitragen möchten, das Zusammenleben in unserer Stadt noch ein wenig menschlicher zu gestalten.
pgs

Info
Wer mehr über Hattingen – solidarisch wissen möchte, wendet sich an den Vorsitzenden Bernd Loewe, Im Mühlenwinkel 19, 45525 Hattingen, Telefon 02324/82526 oder an die Stellvertretenden Vorsitzenden Ulrike Dieckmann, 02324/22351, Alessandra Maillmann, 02324/591378. Per E-Mail ist der Verein unter helfen@hattingen-solidarisch.de zu erreichen, die Internet-Adresse lautet www.hattingen-solidarisch.de.

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08.09.2010

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