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Ruhrhalbinsel - Nachrichten |
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Ein Blick in Nachbars Garten |
Die Offene Gartenpforte lädt auch auf der Ruhrhalbinsel ein
Nicht die Kirschen in Nachbars Garten sind es in den Frühlings- und Sommermonaten, die viele naturliebende Menschen dazu bewegen, neugierige und auch kundige Blicke hinter und vor das Haus ihrer Nachbarn zu werfen. Zumindest der Nachbarn, die diese Einblicke im Rahmen der „Offenen Gartenpforte“ gestatten. Und das werden von Jahr zu Jahr immer mehr. Auch Marina von Jorck in Kupferdreh an der Byfanger Straße findet die aus England über die Niederlande auch im Jahre 2004 nach Deutschland geschwappte Tradition sehr interessant, ihren Garten für die interessierte Öffentlichkeit besuchbar zu machen. Und damit noch Gutes zu tun: In diesem Jahr wird für das Kinderhausprojekt des Kinderhospizdienstes Ruhrgebiet und das Naturschutzprojekt des NABU in Hattingen gesammelt – das Eintrittsgeld pro Person und Garten in Höhe von 1,50 Euro wird dafür in voller Höhe zur Verfügung gestellt. Dem Frühaufsteher gestattete Marina von Jorck schon einmal vorweg einen Blick in ihren Garten – bevor dann am 18. und 19. September die Pforte für alle geöffnet wird. Der Garten von Jorck hat einen ausgesprochen mediterranen Charakter, vor rund fünf Jahren begann die oftmals anstrengende, aber immer wieder befriedigende Arbeit. „Mein Mann hat das Haus renoviert, ich den Garten“, erinnert sich Marina von Jorck, die bei ihren Planungen Wert auf Rundungen legt: „So pflanze ich nicht zwei, sondern beispielsweise drei Bäume, und die dann in einem Halbkreis. Das vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit, einer Umarmung.“ Auch wenn dieses Hobby alles andere als preisgünstig ist – knapp 1000 Euro pro Jahr landen bei von Jorcks „hinterm Haus“ –, möchte sie dieses Hobby auf keinen Fall missen, in das ganz viel Engagement und Hingabe fließen. greis
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